2009-12-30

Pew: How Religious Is Your State?

Auch gefunden bei PZ:
Rangliste der Religiosität in den amerikanischen Bundesstaaten. Das ist leider nur als Flash-Bild zu haben, also musste ich den Kram abtippen. Dabei habe ich gleich mal ein paar Spalten (Mordrate und Vergewaltigungsrate) aus der Kriminalstatistik (aus Wikipedia) mit angebaut, Quellenangaben bitte dort nachschlagen. Pew hat einige Paare kleiner Staaten zusammengefasst, die dadurch unvollständig vergleichbaren Werte habe ich am Ende der Tabelle gesammelt, der Rest ist alphabetisch sortiert. Tippfehler sind meine.
StateHomicide rateRape ratePercent who say
religion is very
important in their
lives
Alabama5.638.574
Alaska5.685.145
Arizona7.233.033
Arkansas6.442.474
California6.726.848
Colorado4.442.544
Delaware2.041.555
Florida5.438.057
Georgia6.927.068
Hawaii2.626.455
Idaho2.240.958
Illinois6.133.253
Indiana5.128.960
Iowa1.626.751
Kansas4.540.461
Kentucky5.729.967
Louisiana12.735.873
Maine1.423.942
Massachusetts2.628.040
Michigan6.454.254
Minnesota2.241.652
Mississippi7.840.082
Missouri6.225.759
Nebraska2.335.561
Nevada7.440.950
New Jersey4.515.352
New Mexico8.954.653
New York4.618.846
North Carolina6.227.469
Ohio4.540.555
Oklahoma5.344.269
Oregon2.535.746
Pennsylvania5.228.554
South Carolina6.940.970
Tennessee5.937.672
Texas6.137.367
Utah1.939.166
Virginia5.223.759
Washington3.146.148
West Virginia3.717.660
Wisconsin2.820.647

District of Columbia35.840.1/
Maryland9.423.7/
Maryland/DC//56

Montana3.229.5/
Wyoming2.222.1/
Montana/Wyoming//47

New Hampshire1.435.3/
Vermont2.624.5/
New Hampshire/Vermont//36

North Dakota1.425.1/
outh Dakota2.343.8/
North Dakota/South Dakota//56

Connecticut2.620.7/
Rhode Island2.429.6/
Connecticut/Rhode Island//44


Es ist jedem als Hausaufgabe überlassen, die Tabelle durch ein Statistikprogramm o.ä. zu schicken und die Korrelation zu berechnen. Das Ergebnis entspricht den Erwartungen bei der homicide rate, nicht aber bei Vergewaltigungen (wahrscheinlich ist es auch dann Sünde, wenn die Frau nicht will).

Mikroskop für Mädchen

PZ hat bei socimages etwas feines gefunden, und zwar eine Seite aus dem neuen Katalog von Toys'ᖆ Us (was macht eigentlich das kanadische THLE (U+1586) bei denen im Namen - der Link in der Schreibweise http://www.toysᖆus.com geht ja gar nicht nicht?).

Weil Mädchen ja keinen richtigen Kram brauchen (von Puppen und Küchendingens abgesehen), gibt es Mikroskope, Teleskope usw. jetzt auch in Rosa, dafür mit etwas weniger Leistung.

Was ich nicht verstehe: Warum lassen die die Optik nicht ganz weg? Plüsch statt so eines harten Okulars ist doch viel angenehmer im Gesicht, und billiger wird es auch - dann reicht Papas Geld für ein größeres Instrument für das Brüderchen.

Andererseits: Wer ein Immersionsmikroskop [SCNR] (anders bekommt man keine nichtleere 1200× Vergrößerung) zu 75$ hinkriegt, der kann davon sicher nicht allzuviele bauen, das reicht dann eben nur für die Jungs.

Anmerkung: Wenn man auf der Website (http://www.toysrus.com) ein wenig herumsucht, findet man die schwachen Geräte auch in Normalfarbe. Allerdings eben nicht so schön auffällig beworben. Die Kundenbewertungen sprechen auch für sich - offenbar kann man selbst solchen einfachen Kram noch schrottig fertigen.

Falls jemand ein Mikroskop für Kinder sucht, welches geht: Das "Kleinmikroskop C" aus der DDR (bis 225× - mehr ist mit billiger Bauweise absolut nicht zu holen!) gibt es immernoch bei Askania (und wesentlich billiger gebraucht).

2009-12-21

Weihnachtsüberraschung: giftige Dinos

Das Paper (DOI 10.1073/pnas.0912360107) scheint z.Z. nur zwischen Fachkollegen zu zirkulieren, ich hoffe, es taucht auch mal irgendwo auf, wo ich es erreichen kann. Jedenfalls besteht die Aussicht, dass Sinornithosaurus trugnatterartige Giftzähne hatte. Das Tierchen stand nahe am Ursprung der Vögel, und nur durch einen unglücklichen Zufall haben letztere den falschen Urahn erwischt.

Umschreibungen findet man bei Scienceticker und Notrocketscience (letztere ist die beste, der Autor hat Kontakte zu BGF und dessen Meinung eingeholt).

Edit (2011-06-18): Das Paper (incl. Fulltext-PDF) ist bei http://www.pnas.org/content/107/2/766.full.pdf+html verfügbar.

2009-12-11

Books mentioned by Viperkeeper in Holiday_Book_Ideas_Part_1 and _2

For the lazy people out there, I looked up (as far as possible) all authors (inclusive spelling), exact titles and ISBNs of the books recommended in abovementioned videos (part 1 and part 2).

ISBNs are in brackets [short/long as far as found]. I added informations about my success finding them on the german bookshops and Lehmann.

1.1. Roland Bauchot (ed.):
"Snakes: a natural history"
Sterling Publ. NY 1994
[0-0869-0654-5]

Hugendubel lists a more recent edition of 2006:
[1-4027-3181-7 / 978-1-4027-3181-5]

1.2. Jamie James:
"The Snake Charmer" (the one about Joe Slowinski)
Hyperion

hugendubel.de found a paperback [1-4013-0995-X / 978-1-4013-0995-4]
and a more expensive [1-4013-0213-0 / 978-1-4013-0213-9] (might be hardbound)
There are also editions that seem to be audiobooks.

1.3. Editors/Writers of "The Living Australia":
"Dangerous Australians: The Complete Guide to Australias Most Deadly Creatures"
Murdoch Books 1986
On lob.de (i.e. Lehmann's) I found [0-85835-821-2 / 9780858358218]

1.4. Khan, Muhammad S.:
"A Guide to the Snakes of Pakistan"
Chimaira Buchhandelsgesellschaft mbH 2001
[3-930612-44-5 / 9783930612444]

2.1 DeLang, Ruud; Vogel, Gernot:
"The Snakes of Sulawesi"
Chimaira Buchhandelsgesellschaft mbH 2005
[3-930612-85-2 / 9783930612857]

Found on Chimaira's Website:
http://www.chimaira.de/gp/product_info.php/info/p60308_The-Snakes-of-Sulawesi-Band-25--A-field-guide-to-the-land-snakes-of-Sulawesi-with-identification-key.html


2.2 Mallow, David; Ludwig, David; Nilson, Goran:
"True Vipers: Natural History and Toxinology of Old World Vipers"
Krieger Publishing Company 2003
[0-89464-877-2 / 9780894648779]

2.3 Dobiey, Maik; Vogel, Gernot:
"Venomous Snakes of Africa / Giftschlangen Afrikas"
Chimaira, Terralog series
[3-89973-365-7 / 9783899733655] (found on lob.de)
[3-939759-04-X / 978-3-939759-04-1] (both on lob and hugendubel)

2.4 Vogel, Gernot:
"Venomous Snakes of Asia / Giftschlangen Asiens"
Chimaira, 2006
[3-89973-364-9 / 9783899733648] (on lob)
[3-936027-93-5 / 9783936027938] (both on lob and hugendubel)

2.5 Whitaker, Romulus; Ashok Captain:
"Snakes of India: The Field Guide"
Draco Books, Chennai, 2004
(Publisher Data found on http://en.wikipedia.org/wiki/Romulus_Whitaker)
[8190187309]

2.6 Wilson, Steve; Swan, Gerry:
"A Complete Guide to Reptiles of Australia"
New Holland Publishers, 2003
[1-876334-72-X / 9781876334727]

2.7 O'Shea, Mark:
"Venomous Snakes of the World"
Princeton University Press 2005
[0-691-12436-1 / 978-0-691-12436-0] (hugendubel)

lob.de has a book of the same author and title, but from
New Holland Publishers Ltd., 2008
[1-84773-086-8 / 9781847730862]

Hugendubel has a german book which seems to be the translated version:

"Giftschlangen"
KOSMOS (FRANCKH-KOSMOS) 2006
[3-440-10619-5 / 978-3-440-10619-8]

2.8 John Visser; David Chapman:
"Snakes and Snake Bite"
Purnell, 1978
[0-86843-011-0 / 9780868430119]

2009-12-08

Neue Petitionen zum Gesundheitswesen

Beim Bundestag gibt es zwei neue wichtige Petitionen:

Arzneimittelwesen - Veröffentlichung aller Studien über Medikamente vom 25.11.2009

Gesundheitswesen - Widerspruchsregelung für Organspenden vom 11.11.2009

Das zweite Thema ist sicher Ansichtssache und liegt mir persönlich schon seit 20 Jahren auf dem Herzen, das erste aber (gefunden bei Fefe) betrifft jeden - die einzige Ausrede hier ist Faulheit.

PS: Nach Beenden der Unterzeichnung Abmelden nicht vergessen - der Button dazu ist links im Balken versteckt.

2009-12-07

UK unterdrückt Drogenbericht

Gefunden bei Boingboing:

Eine FOI-Anfrage wurde negativ beschieden mit der sinngemäßen Begründung "es könnte die Öffentlichkeit irreführen, und es wäre schwer, die Neuigkeiten unter Kontrolle zu halten".

2009-12-04

Beste Pharyngulation bisher

Eine mir unbekannte Zeitung in New Jersey fragt:

Should New Jersey legislators legalize same-sex marriages?

Ergebnis:
Yes           98.44% (3530)
No             1.42%   (51)
Not sure       0.14%    (5)
Total Votes:          3586

Ich hatte gar nicht geahnt, dass die da drüben so normal sind.

2009-12-03

Google bietet DNS an

Langsam wissen sie alles über einen.
Allerdings wollen sie den DNS-Standard einhalten, d.h. Zensursula klappt mit ihnen nicht (mit diversen anderen auch nicht, aber die neue Nachricht bringt vielleicht den Normaldau dazu, sich Gedanken über das Thema zu machen).

2009-11-27

Shrew venom paper freely available

The paper "Convergent evolution of novel protein function in shrew and lizard venom" by Aminetzach et.al. (Hoekstra Lab, Harvard) has become freely available. It was mentioned last month all over the media, so I don't need to describe it here again. OTOH, Venomdoc's "The Toxicogenomic Multiverse" disappeared from his download area - but I assume everybody has got it by now.

PS: Venomdoc's page changed again - the directory "/downloads" seems to be stale, there is now a directory http://www.venomdoc.com/venomdoc/Scientific_publications_files/ which contains the multiverse paper.

OTOH, TANSTAAFL: The directories in the filesystem are now somehow preprocessed by the webserver, and the conventient link "Last modified" at the top is gone.

2009-11-26

Nato-Vortrag von Daniele Ganser

Gefunden bei Fefes "Verschwörungsblog".
Die Webseite mit dem Vortrag ist hier, und die URLs der 12 Files sind
http://edvan.fadeout.ch/videos/30/43/nato_teil_XX.flv
mit XX von 01 bis 12.
Aus irgendwelchen Gründen bricht der Download mit wget oft ab, den Erfolg erkennt man daran, dass die *.flv ein Datum im September (24. bis 30.) haben (wenn es das aktuelle Datum ist, ist das File unvollständig und man muss mit "wget -c" fortsetzen).
Ganser ist ein Schweizer Historiker mit Schwerpunkt Nato-Geheimarmeen, einige seiner Behauptungen gelten als umstritten.

Bessere mencoder-Optionen für PF-D872M

Mit ein wenig Lektüre und Probieren fand ich folgendes (ersetzt die Optionen im Post "Digitaler Bilderrahmen":

-ofps 25 -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:autoaspect \
-of lavf -lavfopts \
format=avi:i_certify_that_my_video_stream_does_not_use_b_frames \
-oac mp3lame -vf expand=1026:800:0:100,scale=800:600:0

Die (kommagetrennten) Argumente der Option "-vf" werden sequentiell abgearbeitet, d.h. zuerst wird das Bild oben und unten mit weißen Balken versehen, danach skaliert. Leider muss man bei "dsize" die Werte des Zwischenbildes explizit angeben, d.h. die Abmessungen des Originals auslesen (z.B. mittels "exiftool -ImageSize inputfile") und dann ein wenig rechnen.

Nachtrag 2009-12-13: Wenn das Original kleiner als 800x600 war und man nutzt das obige Rezept zum Vergrößern, dann stürzt der Bilderrahmen beim Anfang des Abspielens mancher Videos ab. Was hilft, ist das Video etwas kleiner zu machen, also scale=640:480:0.
Knapp unter 800:600 zu bleiben (z.B. 768:576) reicht offenbar nicht.

2009-11-25

Wie man einer Dame beim Entkleiden hilft

0.1 Notechis sp. (vermutlich scutatus) beim assistierten Ausziehen. Spannend wird es ab 04:25. Trotzdem jugendfrei und SFW.

2009-11-23

Bitte weiterschämen

Schäuble mauert weiter: "Ich weiß jetzt nicht, was an der Frage besonders intelligent ist". Eine Antwort werden wir wohl nicht bekommen.
Gefunden bei Fefe.

Invertebrate war, Teil 7

Sheril kann es nicht lassen: Jetzt postet sie schon Seegurken mit Tentakeln.

Witzig hierbei: Das Bild wurde im Rahmen von Census of Marine Life[0] aufgenommen, und dort gibt es (neben massenhaft ekligen, riffzerfressenden und menschenpieksenden Stachelhäutern) auch etwas richtig niedliches:

Cuttlefish spotted at Lizard Island.  Photo: John Huisman, Murdoch University, 2008

Es lohnt sich, dort vorbeizuschauen: Nach der Sepia[1] kommen noch ein paar schön bunte Nacktkiemer (einer davon ist auch auf der Seite des Photographen Gary Cranitch) und ein neuentdeckter Kalmar (Promachotheutis sloani vom Mittelatlantischen Rücken).

[1] wieso heißen die eigentlich auf deutsch so bescheuert - ich plädiere für "Kuschelfisch" ;-)
Aber in einer Sprache, in der die Smaragdboa "Hundskopfschlinger" heißt, kann man wohl nicht viel mehr erwarten.

[0] Deren Galerie saugt: alles flash-basiert (d.h. Vorladen der Bilder in vielen Tabs geht nicht, und Abspeichern ist unmöglich), ewige Ladezeiten. Deswegen ist es unmöglich, das Bild zu verlinken - ich musste es zu Dokumentationszwecken ksnapshoten und hier wieder hochladen. Die Bildbeschreibung habe ich deshalb drangelassen.

2009-11-16

Open-Access-Petition

Bitte die unten genannte Petition (Klick aufs Bild öffnet Petitionsseite des Bundestages) studieren und bei Gefallen unterzeichnen.
Wer das Bild selbst einbinden will: Es findet sich in verschiedenen Größen hier auf Flickr.
Der Bundestagsserver ist etwas langsam, und man muss sich anmelden, aber das sollte es wert sein.



PS: Wenn man auf der Bundestagsseite fertig ist: Der Abmelde-Button ist links im Menü versteckt, wo ihn kaum jemand erwartet.

2009-11-12

Squid recipe

Some people try to eat cephs, obviously getting their foodchain the wrong way around.

Here is a recipe found in the Monterey County Herald:

  1. First, clean the squid, by cutting a single slit from head to tail. Remove all guts and the long spine bone

  2. Cut the head off the squid and save the tentacles for bait.

  3. When finished cleaning, you should have a single, large sheet of inch-thick calamari steak. Take this large sheet of meat and lay it on the nearest roadway. Get in your truck and repeatedly drive back and forth over the squid. Repeat as necessary.

  4. Pick squid up off roadway and throw into the trash.

  5. Remove tire from truck and eat it. It will be softer than the squid, but will taste just like it.

  6. Add salt and pepper to taste. Serves 8.


I'd recommend a slight change: Leave the squid in the water and start with the tire. Or even better, go into the water and be eaten by the squid in accordance with above-mentioned foodchain.

Link found on TONMO.

2009-10-30

Würgespinne

Schon alt, aber eben durch Zufall gefunden: Kräuselradnetzspinnen (Uloboridae) sind ja bekanntlich ungiftig. Die Tierchen wickeln über 100 Meter Faden um ihre Beute und zerquetschen sie damit regelrecht.

Jetzt fehlt nur noch eine Spinnenart, die ihre Beute nach Art der Indigonatter (Drymarchon) auf einem Stein totklopft.

PS: Hier gibt es die Originalarbeit.

2009-10-25

New phenomenon: BGF envy

BGF (aka Venomdoc) recently actualized his homepage, and now PZ is in trouble: 87+19 cephalopod pictures (that's over 2 years worth of "Friday Cephalopod"). Urban dictionary urgently needs an entry for "BGF envy"!

Zensursula rausgeschmissen

-- leider nur hier aus dem Blog, nicht der Regierung. Die ständigen Sprechblasen nervten andauernd, das war hier ja schon fast so schlimm wie in der Wirklichkeit (Hinweis: Wirklichkeit ist das Ding, das nicht weggeht, wenn man aufhört, daran zu glauben -- PKD).

2009-10-24

Wikipedia-Löschtrolle

Bisher habe ich hier weitgehend auf Zitate aus bzw. Verweise zu Fefe, Pharyngula und sonstigen wichtigen Primärquellen verzichtet, weil das sinnlos ist (wer sich bis zu mir verirrt, liest die Originale sowieso). Ich vermute mal, das macht jeder (es wäre ja auch sinnlos, alles nochmal wiederzukäuen, was an wichtigerer Stelle schon vorher stand).
Da das der von einigen Tro Tyr Dikt Administratoren gefühlten Relevanz abträglich zu sein scheint, werden hier (oder nebenan bei den "Empfehlungen", wenn ich nichts hinzuzufügen habe) jetzt des öfteren Links erscheinen.

Es ist wieder peinlich, Deutscher zu sein

-- schrieb ein Kommentator zum Video "Merkel zu Finanzminister Schäuble und den 100.000 D-Mark" (externer Link hier).



Schlimm daran ist, das das stimmt - ein holländischer Journalist war der einzige, der die Frage stellte.
(Gefunden bei Fefe).

2009-09-02

Impfgegner-Bodycount (2)

Einigen ist vielleicht aufgefallen, dass der Bodycount seit ein paar Wochen auf 174 stand und heute auf 217 gesprungen ist. Ursache war ein Bug im Code bei http://www.layscience.net/node/510, der jetzt gefixt ist. Wer das Widget auf seiner Seite hat, sollte nichts ändern müssen.

2009-08-28

Playing with perl6 grammars

Since the grammar feature in perl6 is documented in rather sophistication-requiring ways (including Synopsis 5, Apocalypse 5 and Exegesis 5 (the latter being the most accessible one)), I decided to look for short intros to get quick cheap results.

The simplest description I found is the Wikipedia article about Perl6 rules. My point is (ab)using grammar as a tool for describing a grammar (in the Chomsky sense), not just as a named pair of braces to stick regexen into.

I won't repeat the Wikipedia stuff here, just mention a few facts:
  • The grammar entered has to be a PEG, i.e. it has some features that are not expressible with a CFG but requires grammar formulations (or manual transformations) similar to those required for a LL(1) parser (i.e. eliminating left-recursion using left-factorization, which makes the grammar much less human-readable)

  • The keywords "token" and "rule" are not what one would expect simple-mindedly. They are special cases of "regex" (which is what one should use unless one understands the details) with suppressed backtracking (and in addition, "rule" is whitespace-sensitive, which is unexpected in a grammar description language).

  • Actions can be included by having a class living in parallel to the grammar whose methods are called like the nonterminals of the grammar and by adding the string "{*}" after the production part (separately for each alternative production).

  • Alternatives can be tagged by adding something that looks like a comment, but consists of the string "#= " followed by the tag name.

  • Untagged productions call their action with one argument, tagged ones with two arguments (the second being the tag). The first argument is the matched text. Multi-methods in the class can be used to tell both cases apart.


More stuff will come once I've understood and tested it.

Here is an example which does not work (only the grammar, the rest of the program is identical to the working one). The language consists of all non-empty expressions containing balanced parentheses and the letter 'a'.

#!/usr/local/bin/perl6
# broken (left-recursive grammar)
grammar Foo {
regex TOP { ^<A>$ {*} #= top
};
regex A {
'' {*} #= epsilon
|<B> {*} #= simple
|'('<A>')' {*} #= paren
|<A><A> {*} #= double
};
regex B { 'a' };
};


Unfortunately, with the bad grammar the program does not signal an error at compile time but goes into an endless recursion, maybe eventually falling victim to exceeding recursion depth (or running forever).

The following version has been left-factored, thus becoming unreadable for humans and readable for perl6.


grammar Foo {
regex TOP { ^<A>$ {*} #= top
};
regex A {
<B><C> {*} #= bc
|'('<A>')'<C> {*} #= paren
};
regex C {
'' {*} #= empty
| <A><C> {*} #= ac
};
regex B { 'a' };
};

class Fooa {
method TOP($m,$t) { say "TOP m=$m t=$t"; };
method A($m,$t) { say "A m=$m t=$t"; };
};

my Str @s=( 'aa',
'a',
'(a(a)a)a',
'a(a(a)a)',
'a(a(a)a)a(a(a)a)'
);

for @s -> $x { say "look at $x";
say Foo.parse($x,:action(Fooa.new));
say '=================';
};

2009-08-21

Parse::Marpa - trying to read the manuals

The usage of Parse::Marpa is very different from all other parsers or parser generators I've seen so far. Nevertheless, it is a promising tool, since it is an Earley parser and thus able to parse all context free languages. It should be noted that perl 5.10 is required (I installed a fresh 5.11 just for testing the module).
The grammar is to be given in a language called "MDL" (Marpa Demonstration Language), which supposedly is not the only possibility (using low-level interface, the user should be able to write his own grammar specification language). I give only the most elementary stuff needed to write a grammar, omitting amost all the cool stuff - the Postscript version of the most relevant chapters (created using
perldoc -u "$1" | pod2man | groff -man -Tps
) is about 70 pages.

A minimal grammar specification looks like this:
start symbol is englishsentence.
semantics are perl5. version is 1.004000.
default lex prefix is /\s+|\A/.
concatenate lines is q{ (scalar @_) ? (join "-", (grep { $_ } @_)) : undef; }.
default action is concatenate lines.

englishsentence: subject, verb, conjunction, object.

englishsentence: subject, verb, object.

specializernoun: noun. q{ "specializernoun($_[0])" }.

ordinarynoun: noun. q{ "ordinarynoun($_[0])" }.

subject: specializernoun, ordinarynoun. q{ "spsub($_[0]+$_[1])" }.

subject: noun. q{ "subject($_[0])" }.

noun: nounlex.

nounlex matches /fruit|banana|time|arrow|flies/.

verb: verblex. q{ "verb($_[0])" }.

verblex matches /like|flies/.

object: preposition, noun. q{ "ob(prep($_[0])+n($_[1]))" }.

conjunction: /like/. q{ "conjunction($_[0])" }.

preposition: prepositionlex.

prepositionlex matches /a\b|an/.
Main principles:

A grammar specification consists of paragraphs (separated by empty lines).
A paragraph consists of sentences (terminated with a dot).

At the beginning of the grammar, a few sentences about start␣symbol, semantics and version are mandatory. My entry for default␣lex␣prefix is the simplest thing I was able to create (whitespace before each word unless we are at the beginning of the text). The concatenate␣lines/default␣action-stuff is copied from the manual (and not yet really understood by me). All those sentences contain the word "is" or "are", which are considered synonyms.

Production sentences have the form
nonterminalsymbol colon comma-separated-list-of-symbols dot

They can be followed by an action of the form

q{ dosomethingwith($_[0],$_[1]); }.

The manual says that one should not use "return" inside an action. The elements of @_ inside an action correspond to the items in comma-separated-list-of-symbols.
In order to specify alternatives, just give multiple rules with different right-hand-sides.

Literal elements inside the rhs of a rule can specified only as regexps (i.e. literal strings do not work despite my interpretation of perldoc Parse::Marpa::Doc::MDL).

Finally, terminal symbols can be defined using so-called terminal sentences the form

terminalsymbolname matches /regexpbody/.

Terminal paragraphs cannot have actions, their value is always the matched input (which is not really a problem, just write
foo: foolex. q{ here_goes_my_action($_[0]); }.

foolex matches /foo/.
).

Finally, the grammar is (in the simplest case) used as follows:
my @values1=Parse::Marpa::mdl(\$grammar_description,\$data1);
whereafter @values contains a list of the results for each interpretation of the (possibly ambiguous) grammar.

Parse::Marpa - first results

I just found the parser generator mentioned above on CPAN and played with it (some usage rules I've found so far will be mentioned in the next post). The following source is intended to decompose the well-known ambiguous english sentence "fruit flies like a banana", the output is appended below. Marpa does this, but finds 8 results instead of 2 (each of the interpretations is found 4 times). Since this is my first trial, I believe the fault is in my program.

#!/opt/bin/perl

use 5.011;
use strict;
use warnings;
use English qw(-no_match_vars);
use Parse::Marpa;

my $grammar_description='
start symbol is englishsentence.
semantics are perl5. version is 1.004000.
default lex prefix is /\s+|\A/.
concatenate lines is q{ (scalar @_) ? (join "-", (grep { $_ } @_)) : undef; }.
default action is concatenate lines.

englishsentence: subject, verb, conjunction, object.

englishsentence: subject, verb, object.

specializernoun: noun. q{ "specializernoun($_[0])" }.

ordinarynoun: noun. q{ "ordinarynoun($_[0])" }.

subject: specializernoun, ordinarynoun. q{ "spsub($_[0]+$_[1])" }.

subject: noun. q{ "subject($_[0])" }.

noun: nounlex.

nounlex matches /fruit|banana|time|arrow|flies/.

verb: verblex. q{ "verb($_[0])" }.

verblex matches /like|flies/.

object: preposition, noun. q{ "ob(prep($_[0])+n($_[1]))" }.

conjunction: /like/. q{ "conjunction($_[0])" }.

preposition: prepositionlex.

prepositionlex matches /a\b|an/.

';

my $data1='time like an arrow.';
my @values1=Parse::Marpa::mdl(\$grammar_description,\$data1);
for my $i(@values1) { say $$i; }

my $data2='time flies like an arrow.';
my @values2=Parse::Marpa::mdl(\$grammar_description,\$data2);
for my $i(@values2) { say $$i; }

Output:

subject(time)-verb(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
subject(time)-verb(flies)-conjunction(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
subject(time)-verb(flies)-conjunction(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
subject(time)-verb(flies)-conjunction(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
subject(time)-verb(flies)-conjunction(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
spsub(specializernoun(time)+ordinarynoun(flies))-verb(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
spsub(specializernoun(time)+ordinarynoun(flies))-verb(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
spsub(specializernoun(time)+ordinarynoun(flies))-verb(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
spsub(specializernoun(time)+ordinarynoun(flies))-verb(like)-ob(prep(an)+n(arrow))
PS: If I replace the conjunction-definition (conjunction: qr{like}. q{ "conjunction($_[0])" }.) with a terminal (conjunction matches /like/.), the quadruplication ceases and I get exactly one result for each of the two interpretations (but I lose the action on the conjunction).
Using

conjunction: conjunctionlex. q{ "conjunction($_[0])" }.

conjunctionlex matches /like/.

I get the unwanted quadruplication back.

Empfohlene Artikel aus Google-Reader

Es gibt eine kaum bekannte Erweiterung von Google-Reader, die es erlaubt, fremde Artikel einfach zu verlinken, anstatt selber welche schreiben zu müssen. Um einen interessanten Artikel zu empfehlen, klickt man unter dem Kurztext auf "Empfehlen", dann landen sie auf der Seite http://www.google.de/reader/shared/09410950957807438947 (bei mir, jemand anderes bekommt eine andere Nummer). Diesen Link erfährt man im Google-Reader in Einstellungen→Ordner␣und␣Tags als URL des mit "öffentliche␣Seite␣anzeigen" beschrifteten Links.
Jetzt geht man zum Blog, dort zu "Gadget einfügen", wählt "HTML/Javascript", denkt sich eine Überschrift aus (z.B. "Recommended Items from Google Reader"), einen Linktext (ich habe die URL selbst genommen) und markiert ihn als Link mit der richtigen URL.

2009-08-17

Manche Freunde sind so peinlich, dass es selbst die Union mitkriegt

Man betrachte das von den Jenaer Piraten veröffentlichte Video und lese die handgemalten Pappschilder der Fans (z.B. der Mordaufruf bei 0:27). Die sind den Offiziellen so peinlich, dass sie albern auf die Bänke hüpfen und ihre lächerlichen Bildchen davorhalten. Vermutlich wollen sie (beide) andeuten, dass die Verräterpartei das kleinere Übel darstellt.

2009-08-13

Suchmaschine kaputt

Wenn man auf der Webseite der Verräterpartei sucht, finden sie sich selbst nicht:




Hauptsache, der Nameserver (dns2.spd.de) geht ;-)

2009-08-07

Kuschelhaie

Endlich etwas für den Streichelzoo, ohne dass man danach immer die Finger voll Fusseln hat:
Sharks can be cuddled like dolphins, say scientists (Telegraph, UK)

Deutsche Beschreibung hier. (Sea life centers)

2009-07-28

Endlich ein Mittel gegen Gespenster: verklagen!

Die Saudis haben da ein Problem mit Gespenstern elegant gelöst: Wenn sie Ärger machen, verklagt man sie einfach:
http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentID=2009071443668

http://edition.cnn.com/2009/WORLD/meast/07/13/saudia.arabia.genie.suit/index.html

Hierzulange funktioniert das vermutlich nicht, weil strafrechtlich Beschuldigte vorgeladen werden müssen und das mangels Existenz nicht geht. Allerdings könnte man das Spuken patentieren, dann lässt sich vielleicht zivilrechtlich etwas machen.

(Gefunden bei Uzza)

2009-07-21

Coole Lieferung

Jemand lieferte Server an Opera, mit folgendem JS-Code in der Wartungssoftware:
if (is.opera)
{
window.location.href="config/error.htm";
}

2009-07-16

Gelbe Schachtel am Ziel

Gefunden in einem Büro- und Elektromarkt:



Kein weiterer Kommentar ;-)

2009-07-08

Zensursula-"Interview" auf MDR-Info

Herunterzuladen mittels Kommandozeile

mplayer -dumpaudio -dumpfile vonderlaien.mp3 \
'mms://c22033-o.w.core.cdn.streamfarm.net/22033mdr/ondemand/3087mdr/MDR_vgnmpx/digas-cc0ba23e-a971-4d27-9101-7adece3a3d60.mp3'

Dauer: 08:13, Länge: knapp 8 MB.


Unter einem Interview gerade mit einer so umstrittenen Politikerin verstehe ich etwas anderes. Der Interviewer ist offenbar Fan von ihr (mit anderen Worten, für diese Aktion fehlbesetzt).

Lustige Höhepunkte:
"... aber ich glaube, das Entscheidende ist, dass die Menschen spüren, dass das Thema Kinder, Familie, füreinander Einstehen, Zusammenhalt der Generationen, dass das Themen sind, die einfach ins Licht gestellt werden müssen und einfach froh darüber sind, dass ich das thematisiere und nicht lockerlasse"

Übersetzung: Man hat in der Union mittlerweile eingesehen, dass Kinder kein Teufelszeug, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind (was man vielleicht durchaus Merkel und vdL als innerparteilichen Verdienst anrechnen kann - früher mussten die paar mickrigen familienpolitischen Maßnahmen, die es überhaupt gab, vom Bundesverfassungsgericht erzwungen werden).

Die Zensurvorhaben erwähnt sie kurz, der Interviewer vertröstet uns auf "nachher".

Um 2:30-3:00 herum werden Kindergärten als etwas ziemlich normales, bewahrens- und finanzierenswertes genannt (im Zusammenhang mit dem Streik) - und das, nachdem man die fast 20 Jahre mit aller Macht abgeschafft hat und jetzt erst seit kurzem wieder duldet. Dann kommen ein paar Krokodilstränen ob der Machtlosigkeit des Bundes in der Finanzfrage der Kitas, weil das Ländersache sei (gute Frau, Sie sind an der Macht - wieso haben wir diese Kleinstaaterei im Bildungssystem?). Dann fragt der Interviewer nach der Vorbildrolle der Skandinavier (Hinweis: die haben damals das DDR-Bildungssystem nachgebaut).

Lustig (04:40): "... im PISA-Vergleich braucht sich Skandinavien nicht hinter Deutschland zu verstecken ...". Geht ja auch nicht - da ist fast kein Platz mehr.

"nachher" ist sicherheitshalber ganz ausgefallen.

2009-06-21

Zensursula ab in die Tonne



Und dann schnell den Deckel zu und ein Stopschild drauf, sonst lässt sie noch jemand wieder raus.
(Gefunden in Youtube: Ursula von der Leyen in der Mülltonne)

Cooles Warnschild am Hai-Aquarium


Gefunden bei Christie Lynn (Observations of a Nerd):

Jetzt wissen die Tierchen wenigstens, wovor sie sich hüten müssen.

Edit (2011-03-16): Das Bild bei culture-buzz ist verschwunden, bei http://www.vanksen.com/files/old/jpg/warning-sharks-ambient-marketing.jpg ist es noch.

2009-06-17

Haie um Kokainbeutel herum versteckt

Der Spiegel schreibt gerade in
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,630958,00.html:
Dreiste Drogenkuriere haben sich ein außergewöhnliches Versteck für ihre Ware ausgedacht: Sie stopften rund eine Tonne Kokain, verpackt in kleinen Tüten, in tiefgekühlte Haifische ...
Dass das eigentliche Verbrechen in der Verpackung bestand, nämlich Haie zu fangen und irgendwohin zu liefern, ist offenbar weder der Polizei noch dem Spiegel aufgefallen.

Auf den Bildern fehlten den Haien die Flossen, vermutlich handelt es sich um die für weniger zahlungskräftige Kreise bestimmten Rest, während die Flossen an perverse Millionäre in China gingen.

Nachtrag, ein paar Stunden später: Der Spiegel liest sich offenbar selbst nicht. Hier kommt dasselbe nochmal:
Marine findet eine Tonne Koks in toten Haifischen

2009-05-20

Eidechsen für Männer (und Hypertoniker)

Das langerwartete neue Paper von BGF ist raus.
Fazit (wie erwartet, wenn man das die letzten Jahre verfolgt hat) : Komodowarane sind giftig, die Bakterien sind nicht so wichtig.
Details:
  • Der Schädel (Geometrie mittels CT erfasst) wurde per FEM mit dem von Crocodylus porosus (Leistenkokodil) verglichen: Warane können nicht so gut zubeißen (die Kieferknochen sind filigraner), aber im zugebissenen Zustand recht große Zugkräfte übertragen.
  • Mittels MRT wurden im Unterkiefer Giftdrüsen gefunden, die unmittelbar unter den Speicheldrüsen liegen und in 6 Abschnitte unterteilt sind, von denen jeder einen eigenen Kanal in einen Zahnzwischenraum hat.
  • Gefunden wurden (Substanzen und in Klammern die Wirkung):
  1. AVIT (Eingeweidekrämpfe)
  2. CRISP (Lähmung der glatten Muskulatur, Hypothermie)
  3. Kallikrein (Erhöhung der Gefäßpermeabilität, Blutdrucksenkung, Entzündung)
  4. Natriuretisches Protein (Blutdrucksenkung u.a.)
  5. Typ-III PLA2 (Gerinnungshemmung)
Wer Bluthochdruck hat, sollte sofort buchen: Auf Komodo und Flores gibt es nur 5000 dieser Tierchen, und jedes hat nur 1.2 ml Gift (0.2 Gramm Wirkstoff) pro Biss zur Verfügung.

Dei Jungs vom Spiegel waren mal richtig fix: Venomdoc hat das Paper am 20.5. um 02:59 bekanntgegeben (Ostaustralien ist 8 Stunden voraus, also 19.5., 18:59 hiesige Sommerzeit) und haben das schon mit dem gestrigen Datum auf ihrer Seite. Oder sie waren ganz clever und haben das Download-Verzeichnis auf seiner Seite permanent überwacht, da war es schon ein paar Stunden vorher. Zum Ausgleich geben sie einen Link an, wo man das Paper (als Normalo) nicht herbekommt (hinter einer Paywall).

2009-05-10

Kluges Säugetier

Karta ist im Zoo Adelaide ausgebrochen. Sie hat erst einen Elektrozaun kurzgeschlossen, sich dann aus Gerümpel eine Leiter gebaut, und ist auf die Mauer gestiegen.

Nun mag man denken: Gut, Adelaide ist in Australien, da gibt es viele Kraken, und die sind nunmal schlau. Jetzt kommt das Detail zum Staunen: Karta war ein einfacher Affe (Orang-Utan), ohne auch nur einen einzigen Tentakel.

Alle sind ja so gemein zu mir (2)

In Leipzig muss man jetzt unscharf essen: Die Wurstbude "Curryfire" ist explodiert (schon vor einer Woche, aber ich war gestern erst wieder im Zentrum).

2009-05-09

Dichte von Meerwasser/Seawater density

Ich war gerade mal neugierig, wie die Dichte des Meerwassers von Salzgehalt und Temperatur abhängt, und habe das folgende zusammengesucht. Die Salzwasser-Korrektur bezieht sich auf eine andere (von mir nicht auffindbare) Süßwasserdichte als die hier verwendete, sodass das Ergebnis eventuell ungenau ist. Für den Salzgehalt gibt es verschiedene Standards ("Reference Salinity", "Practical Salinity", "Conductive Salinity", "Chlorinity" - mit den Details habe ich mich nicht beschafft, einiges steht bei Millero/Huang), grob gesagt ist es einfach die Angabe in Massepromille.

I was curious about the density of seawater depending on temperature and salinity, and found the following stuff. The salinity corrections in the cited paper use some other freshwater density equation than the one given here (the only one for which I found a paper), so the results might be somewhat inprecise. The salinity can be defined by different standards ("Reference Salinity", "Practical Salinity", "Conductive Salinity", "Chlorinity" - I did not study the details), some information is in the paper by Millero/Huang.
Essentially it is the salt content in mass promille.

Gnuplot source:

# start
# density in kg/m^3, Temp. in Celsius
# Salinity in mass promille
rho0(t)=r5*(1.0-((t+r1)**2*(t+r2))/(r3*(t+r4)))
# freshwater density: Tanaka et al., cited in
# Becerra: "Water density"
#02%20Water%20density%20and%20its%20uncertainty_Luis%20O%20Becerra.pdf
r1=-3.983035
r2=301.797
r3=522528.9
r4=69.34881
r5=999.97495
# Salinity correction
# Millero+Huang, "The density of saltwater as a function ...",
# Ocean Sci. 5, 91-100, 2009
# http://www.ocean-sci.net/5/91/2009/os-5-91-2009.html
rho(t,s)=rho0(t)+s*(A(t)+sqrt(s)*B(t)+s*C(t))
A(t)=a0+t*(a1+t*(a2+t*(a3+t*(a4+t*a5))))
B(t)=b0+t*(b1+t*b2)
C(t)=c0
# 0≤t≤40, other ranges see table 2. in Millero/Hunag
a0=8.246111e-1
a1=-3.956103e-3
a2=7.274549e-5
a3=-8.239634e-7
a4=5.332909e-9
a5=0
b0=-6.006733e-3
b1=7.970908e-5
b2=-1.018797e-6
c0=5.281399e-4
# end


Ergebnisse/Results (click on pictures to embiggen)

Fig. 1: Density. The effect of the salinity dominates, the anomaly is invisible

Fig 2: Flattened picture obtained by plotting ρ-0.8*s, making the anomaly visible. The contour plot on the floor clearly indicates how the anomaly vanishes for salinities over ≈ 20 (i.e. 2 mass-%)

2009-04-26

Open Access und Kinderpornos

In der letzten Ausgabe der Zeit wettert Susanne Gaschke (ich habe nur die Papierversion gelesen, online gibt es das inzwischen auch) etwas technikfern über das Internet (und rechtfertigt gleich noch die Zensursula). Eine schöne Antwort darauf gibt es hier bei den Orkpiraten.

Dass die etablierten Zeitschriften beim peer review gelegentlich pfuschen und die Fachautoren alle Arbeiten außer Ausdrucken und Binden selbst erledigen müssen (und noch dafür bezahlen), steht ja schon woanders.

2009-04-24

Coole Tarnung

Was macht man, wenn man im Outback (auf rostrotem Schmutz) rumkriecht, keine Deckung hat und nur dürres Gebüsch rumsteht: Man ist selbst orange und hat schmale schwarze Streifen auf dem Rücken, die den Schatten des Gestrüpps entsprechen.
Art: Vermutlich Pseudonaja modesta.
Bilder in der Schlangengrube gefunden, hier, hier und hier.

Alle sind ja so gemein zu mir (1)

Neue Serie, heute: Octomom
Nein, nicht was ihr denkt (und ich auch dachte, deswegen ist es ja so gemein). Da locken die mich auf eine obig betitelte Seite, und ich erwarte eine Krakendame mit 30000 frischgeschlüpften Jungen. Und was kriege ich stattdessen: eine Schweinerei!

2009-04-23

Internationaler Tag des Regenwurms

Gefunden bei "The other 95%", Seite ist hier.
Da die Würmer seit ein paar Jahren Lophotrochozoa sind, sind sie mit den Kraken verwandt und damit automatisch liebenswert.

2009-04-21

go Forth and multiply

Gerade gefunden: Ein Schmierzettel aus den Achtzigern. Drauf steht:

...
: rk8 DUP 5 + GPAHOR @ 5 * dim @ 3 * + rese ! ;
: rk9 dim 0 do i 5 * GPAHOR @ + dup f@ 5 * d + * dup f@ fdu f+ f+ 5 * d + dup f@ fdu f+ f+ 5 * d + f@ f+ h6 @ f* ytop @ i 5* + f! loop ;
...

Das war ein Runge-Kutta ziemlich hohen Grades. Inzwischen verstehe ich nicht mal mehr, was ich da gemacht habe, obwohl ich einigermaßen fließend Postscript spreche.
Ich werde wohl langsam alt - beim Test auf Gesundheit vs. Neurotypisches Syndrom habe ich gerade mal 36 von 50 Punkten geschafft (dort haben sich einige Fragen sinngemäß wiederholt - wahrscheinlich war der Fragesteller selbst betroffen). Allerdings leiden >90% der Menschen an dieser Krankheit (die können nicht programmieren, kriegen kein einziges Integral im Kopf raus; aber stehen abendelang auf Partys rum und heucheln sich die Hucke voll).

Fazit: go Haskell and have fun

2009-04-19

The thirteen lies of Zensursula

The following text (by the famous german Internet expert Lutz Donnerhacke) was grabbed from
http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/ and translated (quickly and probably badly) by me. Comments and insertions in square brackets are mine. Text by the government is blue, text by Lutz is violet. Please inform me about translational errors.

Introduction [by somebody called "wetter" on netzpolitik.org]:

In the following contribution network activist Lutz Donnerhacke analyses, comments and responds to the claims of the german Ministry for families [Official name: Federal Ministry of Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth] about the necessity of censorship
measures against the documentation of child abuses. Therein Donnerhacke claims to have found 13 lies, which the ministry had published as text modules and other statements. But read for yourselves ...

(The) consequential course of action against the distribution of child pornography (is) a unconditional necessity, since the Internet must not be a Unregulated Area in this regard.

Lie #1: The Internet is not an Unregulated area.

The bulk of the child pornography in the area of the World Wide Web is meanwhile distributed over commecial web pages

Lie #2 and central problem among the leading politicians: There is no
mass market, there is no commercial distribution, there are no
turnovers in the million range. The perpetrators are single
perpetrators, and they exchange [the material] in Closed user groups,
mainly outside the Internet.

And the responsible persons as well as the perpetrators earn millions per month.

Repetition of lie #2.

Only a small portion of child pornography is distributed over german servers

Lie #3: The bulk of the Closed user groups is hosted in germany.

As soon as there is knowledge about representations of sexual child abuse, the police acts against the contentn provider, induces the deletion by the hosting provider and evaluates the connection data record.

Lie #4: If one uses the blacklists of other countries, wherein germany is on the 4th place concerning the hosting of blocked pages, and looks for really illegal material (which there is rare enough), then the hosting provider blocks immediately after notice. Those blacklists are known to the german investigation authorities, but the servers remained online for over a year.

When offers of child pornography are run by foreigners or in foreign countries, the responsible authorities and abuse adresses [original: Beschwerdestellen] are informed and asked for comparable measures of investigation and elimination of the violation.

Repetition of lie#4: the is obviously no mutual information.

The federal and state criminal police offices do outstanding domestic work.

On this place, i want really to praise the responsible investigators: please continue your good work and don't get entrapped by election-campaign related tactical confusion games to install a
paravent [original: spanische wand - does this idiom exist for this purpose in english?] in front of the crime; instead of catching the perpetrators and stopping the criminal action. Good luck.

The frequent press messages about uncovered [original: ausgehoben] child pornography rings confirm this.

All these successes confirm that the activities were not performed over the public web. they were always closed circles.

Despite all national and international efforts, many child pornography sites remain available in the net. in many countries it is not successful to make accountable the operators of child pornography offers (so-called content providers) or take away their platform (so-called hosting provider).

Repetition of lie#4: this claim would be read as "we are incompetent".

The current discussion about the complication [Original: Erschwerung] of the access to child pornographic material concerns offered web pages on which such contents are offered commercially.

Lie #5: no such sites are known. the do not occur in any of the blacklists of any countries. The investigators and lawyers working in this field do not know about such sites.

Is the whole discussion only about inexistent sites? Just hot air in the election campaign?

This is a matter of a form of grave and organized international criminality about which the Federal criminal police office [BKA] collects informations within the scope of it's duties as a central office. The informations available there concern ca. 1000 such web pages. Those web pages are not listed in special lists.

Repetition of lie#5: Does this mean that since years the BKA is informed about grave and organized international criminality and did not inform the other countries?

Since in about hald of all countries posession and distribution of child pornography is either not punishable or is insufficiently sanctioned, police actions are insufficient in many cases.

Fie #5: The part of countries, where the legal situation is insufficient and which come into question for hosting, is clearly below 1%.

Then the blocking of the only remaining course of action. An approach against the content providers, thus the main responsible person to be accessed, fails in this cases due to the fact that the responsible person is situated abroad.

Repetition of lie#4: Such mutual information which might lead toapprehension of the perpetrators os obvously omitted.

Indeed the freedom of information is a value held in high esteem with constutional status. But here the matter is the complication of access of web pages with child pornographic content. Following the criminal code, distribution, obtaining and posession of child pornography is punishable.

Lie #7: The equalization of child abuse with sexual background and distribution delicts (up to seeming youth pornography [Original: Jugendanscheinspornographie] is an inacceptable mixing of elements of crime of different gravity, which in no case justifies such an incursion into basic law. The allegedly justifying criminal act is not only not avoided or impaired by the incursion, but even protected against criminal prosecution. On the other hand, the incursion serves to protect against investigations the non-publicly performed, less grave acts of distribution delicts.

Since many years, blockings are successfully performed in Norway, Denmark, Sweden, Finland, Italy, Great Britain, Switzerland, New Zealand, South Korea, Canada and Taiwan, mostly on the base of voluntary negotiated agreements.

Lie #8: The fact that a country blocks would be a valid argument only in the case that the blocking in this country were a success in the case at hand. But it is not. None of the countries mentioned the blockings as success, on the contrary, it harms the investigations and does not at all impede the criminal acts.

The long time [Original: jahrelangen] experiences of the countries which already installed access blocks demonstrate that the system works ...

Repetition of lie#8

... and every day tens of thousands of accesses to child pornographic offers could be blocked

Lie #9: As is known the blacklists in other countries contain less than 1% of the pages mentioned here, the remainder are legal pages, which have nothing to do with pornography in any form, but distribute critical political contents. Thus the total number of blocked accesses is not the number of accesses to criminal material.

Here, fantastic numbers [Original: Fantasiezahlen] are generated, which shall impress. They have nothing to do with reality. One could rather calculate this way: The government wants to block 400000 accesses to politically critical contents, thus perform censorship on a grand scale.

It is not relevant that technically versed internet users will always find ways to obviate the blocks.

Lie #10: Obviation of the dilettantish blocks is easily found by searching for "block abviate instruction" [Original:"Sperre umgehen Anleitung" ] and realized in seconds.

Rather, it is decisive that by access blocks the access for the majority of averagely versed internet users is blocked and the hard cases are forced to use side ways. Instead of resignating in front of the possibilities in the World Wide Web, all means against the distribution of child pornography are used.

Repetition of lie#5: Those pages don't exist. It is therefore impossible to stumble upon them by accident. The exchange channels are outside the web.

The position of the Federal Government, that the blocks are an appropriate action to restrict the outreach of known child pornographic pages if other methods fail, is therefore confirmed by the experiences of those countries.

Repetition of lie#8: The other countries made the experience that it is just a completely inappropriate action.

Thereby blocks should be part of a overall strategy against the sexual abuse of children and it's depiction on the internet. The investigation of the perpetrators and the protection of the victims
should hereby not be replaced, but effectively amended.

Lie#11: Since years, the Federal Government cuts the funds for prevention, criminal investigation and victim support. Instead it performs ineffectual symbolic politics. Thus teachers who assault children are simply moved to other schools instead of being
investigated and punished if applicaple.

The Federal Government strives for cooperation with these countries in order to come to maximally efficient actions against the sexual exploitation of children in the internet and to come to an exchange the blocked pages by international cooperation. [The probably mean "list of blocked pages"]

Lie #12: The exploitation and abuse of children takes place in the own family, not in the Internet. The Ministry Of Families should know this.

In the context of a summit talk on Jan. 13, 2009 of Minister Schäuble, Minister von der Leyen and Minister Glos with the representants of the major internet providers agreed upon a two-level action.

Lie #13: The providers were strongly against this action. These objections have been ignored on the part of the ministers.

Concluding remark: The struggle against grave child abuse is not an international contest where one is praised for biggest case counts or highest click rates or whatever other perverse indicator comes to their mind. The decisive indicator is the number of acts which still happens. Even if nobody looks.

Die dreizehn Lügen der Zensursula

Interessanter Text von Lutz Donnerhacke über die Internetsperren.
Bitte sofort lesen, ausdrucken und an jede verfügbare Wand hängen.

2009-04-18

Quantenbus

There is no god, and Dirac is his prophet.



Created using the bus slogan generator. Thanks to Uzza for pointing to this.
Tip for usage: The generator breaks unless you fill something visible into each of the three input fields (space characters do not work).
Click in the picture to embiggenate.

Es gibt keinen Gott, und Dirac ist sein Prophet.




Erzeugt mit dem bus slogan generator, Danke für den Tip von Uzza.
Anwendungshinweis: Der Generator funktioniert nur, wenn alle 3 Felder ausgefüllt werden (Leerzeichen funktionieren nicht).
Klick auf ein Bild öffnet die größere Version.

2009-04-17

Invertebrate war, Teil 5

Neues Paper von BGF et al. über Kopffüßer. Fazit: alle giftig.

Digitaler Bilderrahmen für Bücher

Dieses Script wandelt ein PS- oder PDF-File (Seitengröße A4) in ein Verzeichnis voller JPGs um, die sich im Bilderrahmen betrachten lassen.

#!/bin/bash
# convert a PS file into a sequence of picture frame compatible jpgs

PSFILE="$1"
B=${PSFILE%.*}
tmpdir=$(mktemp -d ./${B}.XXXXXX)

gs -sPAPERSIZE=a4 -sOutputFile=${tmpdir}/${B}%04d.png -sDEVICE=pnggray -r96.8 -dBATCH -dNOPAUSE ${PSFILE}
cd ${tmpdir}
for f in *.png; do
b=$(basename $f .png)
p=${b}.pgm
pngtopnm < $f > $p
pnmcut -left 0 -top 0 -right 799 -bottom 599 < $p | ppmtojpeg > ${b}_1.jpg
pnmcut -left 0 -top 532 -right 799 -bottom 1131 < $p | ppmtojpeg > ${b}_2.jpg
rm $p $f
done

Impfgegner-Bodycount

Deutsche Anleitung für Bodycount-Widget in Blogger

Einstellungen→Layout auswählen, es erscheint eine Grobansicht des Blogs.

An geeigneter Stelle "Gadget hinzufügen" wählen, es erscheint ein neues Fenster, darin wählt man den Typ "HTML/Javascript". Klick auf das Bild bringt das Fenster in den Editiermodus, dort gibt man einen Titel ein und kopiert den Inhalt für ein gewähltes Widget aus der Seite http://www.layscience.net/node/510 hinein.

English instructions for embedding the Jenny McCarthy Body count widget into blogger

[I had to guess the english names that blogger displays for the menu fields, since I get shown only the german ones]

Go to settings→layout, you get a chart displaying the look of your blog. Click on "add gadget" somewhere, you get a new windows with lots of gadgets to choose from. Select the type "HTML/Javascript" (which is currently in the 2nd position), enter some title and copy+paste the code given on the page http://www.layscience.net/node/510 into the main area.

2009-04-06

Warum URL-shortening saugt

Dass das so ist, sage ich seit Jahren (die DOS-Mailer, die URLs irreversibel zerbrechen, sind ausgestorben, und wenn doch einer einen hat, können alle Mozillen seit Netscape 3 umbrochene URLs zusammensetzen (einfach das ganze Gebilde markieren und im Netscape mit der mittleren Maustaste in einer leeren Seite herauslassen)).

Neben den bekannten Nachteilen wird noch ein weiterer genannt: Der Betreiber kann Werbeseiten auf dem Landepunkt des verkürzten Links anbieten, und diese ist eventuell NSFW und somit peinlich für den Linksetzer.

Links: http://taint.org/2009/04/05/215357a.html (Justin Mason),
http://joshua.schachter.org/2009/04/on-url-shorteners.html (Joshua Schachter)

2009-04-04

Interview mit 419er

Mike Nash (Firewall-Programmierer in .au) hat einen Scammer interviewt.

Beste Stellen:
[3:57:13 PM] Mike Nash says: May I ask, how much you make doing this ?
[3:57:47 PM] Mr. Robert Dutu says: be my victim and you will get to know how much i can make from you

[4:38:06 PM] Mr. Robert Dutu says: and i know my God will forgive because i pray to him to replenish the pockets of my clients with double of whatever they loss

Wer immer sein Gott sein mag, Cthulhu ist es jedenfalls nicht.

2009-03-25

Digitaler Bilderrahmen

Ein ebensolcher (Typ PF-D872M) ward heute als Geschenk beschafft.

Da es eine ewige Fummelei war, die Optionen für die Video-Codierung so hinzukriegen, dass er sie versteht, hier ein Eintrag fürs Makefile:

%.avi: %.mp4
<TAB>mencoder -o $*.avi $< -ofps 25 -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:autoaspect -of lavf -lavfopts format=avi:i_certify_that_my_video_stream_does_not_use_b_frames -oac mp3lame


Wenn das Original größer als der Rahmen (800×600) ist, kann man noch -vf scale=800:600 anhängen. Alles ab mencoder kommt auf eine Zeile.

Wacheidechsen (nicht nur für Mädchen)

In allen Medien gleichzeitig gekommen:

Ein Apfeldieb wurde von Komodowaranen terminiert, nachdem er in ein Naturschutzgebiet eingedrungen war und vom Apfelbaum fiel.

Kann man die für den Garten ausleihen?

2009-02-05

Content-aware image resizing

Cool. Jetzt kann man außer Trotzki auch Lenin entfernen, indem man einfach das Bild schmaler schiebt.
Gefunden auf /.
Video:
http://www.youtube.com/watch?v=c-SSu3tJ3ns
Hauptseite:
http://seam-carver.sourceforge.net/

2009-01-06

Eidechsen für Mädchen

Gerade im Blog von Venomdoc gefunden: Pink Iguana auf Isabela wiederentdeckt. Bericht hier und hier.